Foundation Music Group

Am 6. März war es so weit: Carsten, Julia, Philipp und unsere Mitglieder Kerstin und Kim trafen sich in Okahandja, um gemeinsam unser erstes unterstütztes Projekt zu besuchen, die Foundation Music Group. Vorausgegangen war ein ungeplanter, zeitgleicher Urlaub in Namibia. Schnell war klar, dass man sich gemeinsam in Okahandja treffen werde.

Treffpunkt war an einer Tankstelle am Ortsrand, wo dann Josef, der Leiter des Projekts auf uns warten sollte. Gesagt getan, gewartet haben am Ende wir. Aber wichtiger als der genau Zeitpunkt war, dass ein Treffen überhaupt zustande kommen sollte. Mit seinem Bakkie (Pick-up) kam er an, lud uns auf und los ging es zum Projekt. Nach fünfminütiger Fahrt war das Ziel auch schon erreicht: Ein großes Gelände mit Kirche. Die Eingangsfassade des Gebäudes war mit buntem Glas verglast. Bei 30°C waren wir alle froh endlich wieder in einen kühlen Raum zu kommen. Dort wurden wir von einem großen Begrüßungskomitee empfangen: Mitarbeiter des Projektes, Schüler der 10. und 12. Klasse und Besucher die zu den regelmässigen Besuchern der Kirche zu zählen sind. Josef begrüßte uns schließlich alle gemeinsam in einer kurzen Ansprache und leitete dann schnell zum „geschäftlichen“ über: Er zeigte und kopierte uns alle Belege für die Bezahlung der Gebühren des Namibia College (kurz: NAMCOL) inklusive der Bewerbungsbögen der Schüler, mit denen sie sich beim Projekt Foundation Music Group für ein Stipendium beworben haben. Wir waren sehr beeindruckt über diese Transparenz und freuten uns sehr darüber. Nachdem dann dieser Teil abgeschlossen war, sprachen wir noch mit den Projektbeteiligten, um noch mehr über sie und das Projekt herauszufinden und nutzten die Möglichkeit mit den NAMCOL-Schülern über sie, das NAMCOL und ihre Zukunft zu sprechen. So bekamen wir einen weiteren EInblick in das Projekt aber auch in das nicht ganz einfache namibische Schulsystem.

Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto verabschiedeten wir uns von den Schülern, da diese in die Schule mussten. Josef wollte uns jedoch nicht einfach gehen lassen. Er bestand darauf, uns zum Essen einladen zu dürfen. Gemeinsam fuhren wir mit ihm und zwei weiteren Projektverantwortlichen zu einem kleinen Imbiss. Bei frittiertem Fisch, gekochtem Fleisch, Milliepap (fester Maisbrei) und Vetkoeks (frittierte Hefeteigbällchen) tauschten wir weitere Informationen aus.

Alles in allem waren es schön, das Projekt selbst besucht zu haben und so zu wissen, wer dahinter steht. Wir konnten uns persönlich davon überzeugen, dass unser Geld sinnvoll investiert ist. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Unterstützung unseres ersten Projektes gleich so gut funktioniert hat! — Wir freuen uns auf die Zukunft!

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